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Vorsorgeuntersuchungen bei Babys und Kindern

Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern und Jugendlichen tragen zu einer gesunden Entwicklung bei. Die AOK übernimmt die Kosten für Früherkennungsuntersuchungen.

Kleinkind bei Untersuchung mit Stethoskop

Ist das Kind gut entwickelt und gesund?

Neugeborenen Screening: Das Screening hilft, schon bei Neugeborenen Erkrankungen wie angeborene Hormon- und Stoffwechselstörungen zu erkennen. Damit kann die Behandlung frühzeitig beginnen und Folgeschäden können vermieden werden. Dazu wird nur ein Tropfen Fersenblut benötigt, den der Krankenhausarzt entnimmt. Ebenso wird das Hörscreening, bei dem eine Schwerhörigkeit des Neugeborenen frühzeitig erkannt werden kann, meist schon im Krankenhaus durchgeführt. Diese Untersuchung kann auch in einer ambulanten Praxis durchgeführt werden und sollte in den ersten Lebenstagen erfolgen.  

U-Untersuchungen für den Nachwuchs: In den ersten sechs Lebensjahren Ihres Kindes übernimmt die AOK die Kosten für die ärztlichen Gesundheits-Checks U1 bis U9 und drei zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen (FU1 bis FU3). Im Teenager-Alter steht die Jugendgesundheitsuntersuchung (J1) an. Sie findet zwischen dem 13. und 15. Lebensjahr statt und wird ebenfalls von der AOK übernommen.

Die Vorsorgeuntersuchungen im Überblick

Unmittelbar nach der Geburt: Kontrolle von Hautfarbe, Atmung, Muskelspannung, Reflexen, Sauerstoffzufuhr und Herzschlag sowie auf Gelbsucht, Ödeme, Reife und behandlungsbedürftige Fehlbildungen. Zwischen der 24. und 48. Lebensstunde Messung der Sauerstoffsättigung im Blut mittels Lichtsensor (Pulsoxymetrie) zur Diagnose von kritischen angeborenen Herzfehlern. 

Untersuchung aller Organe, der Körpermaße, der Reifezeichen, des Skelettsystems, der Motorik sowie des Nervensystems. Information und Absprache zur Durchführung des erweiterten Neugeborenen-Screenings, des Neugeborenen-Hörscreenings und des Screenings auf Mukoviszidose. Außerdem Pulsoxymetrie-Screening, sofern es nicht bereits durchgeführt wurde.

Überprüfung der altersgerechten Entwicklung (Reflexe, Motorik, Reaktionen), der Ernährung und des Gewichts. Ultraschalluntersuchung der Hüftgelenke.  

Gründliche Untersuchung der Organe, Sinnesorgane, Geschlechtsorgane und der Haut, Überprüfung des Wachstums, der Motorik und des Nervensystems.  

Kontrolle der Organe, Geschlechtsorgane, der Haut, des Wachstums, der motorischen Entwicklung, des Nervensystems sowie der Sinnesorgane.  

Untersuchung der Sinnesorgane und der geistigen Entwicklung. Geprüft wird auch, ob Ihr Kind sitzen, krabbeln und stehen kann.  

Tests der sprachlichen Entwicklung, der Feinmotorik und der Körperbeherrschung.  

Diese Vorsorgeuntersuchung dient der Entwicklungskontrolle zum Zeitpunkt des Kindergarteneintritts. Die U7a soll unter anderem dazu beitragen, Sehstörungen und deren Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen.

Die Entwicklung von Sprache, Aussprache und Verhalten wird überprüft, um eventuelle Krankheiten und Fehlentwicklungen im Vorschulalter gezielt behandeln zu können. Teilen Sie Ihrem Arzt alle Krankheiten Ihres Kindes mit.  

Untersuchung der Sprache und der Feinabstimmung der Bewegung, um eventuelle Krankheiten und Fehlentwicklungen vor dem Schuleintritt zu erkennen und zu behandeln.

Gesundheitscheck vor Eintritt ins Jugendlichenalter, Überprüfung des Impfschutzes, Feststellung von gesundheitsgefährdendem Verhalten (Rauchen, Alkohol- und Drogenkonsum) sowie auffälligen schulischen Entwicklungen.

Vorteile für AOK PLUS-Versicherte

Die AOK PLUS bezahlt alle zehn Vorsorgeuntersuchungen für Kinder und die Jugendgesundheitsuntersuchung J1 (13. bis 15. Lebensjahr) sowie drei zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen. Das AOK PLUS-Briefprogramm erinnert die Eltern, Kinder und Jugendlichen an die Termine.

Zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen

Zu den zusätzlichen Vorsorgeuntersuchungen zählen:

Schwerpunkte liegen beim Erkennen von Entwicklungsstörungen (zum Beispiel Lese-Rechtschreib-Rechenstörungen), von Störungen der motorischen Entwicklung und Verhaltensstörungen (zum Beispiel ADHS).

Schwerpunkte sind das Erkennen von Schulleistungsstörungen, Sozialisations- und Verhaltensstörungen, Zahn-, Mund- und Kieferanomalien, gesundheitsschädigendes Medienverhalten sowie gesundheitsbewusstes Verhalten (zum Beispiel Ernährung-, Bewegungs-, Stress-, Sucht- und Medienberatung).

Schwerpunkt sind die Beratung und Aufklärung, zum Beispiel zu Pubertäts- und Haltungsstörungen und zur Diabetes-Vorsorge.

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