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Vorsorge mit der richtigen Zahnpflege

Gepflegte Zähne sehen nicht nur gut aus. Eine sorgfältige Zahnpflege garantiert auch dauerhaft gesunde Zähne. Unsere Tipps zur Zahngesundheit im Erwachsenenalter.

Zähne putzen und pflegen

Es bleibt dabei: Regelmäßiges Zähneputzen ist die Grundlage für lange Freude an den eigenen Zähnen. Die richtige Zahnputztechnik haben wir als Kind gelernt. Jetzt heißt es, nicht nachlassen, damit auch im Erwachsenenalter Karies und Zahnfleischentzündungen vermieden werden:

  • Immer nach den Hauptmahlzeiten die Zähne putzen. Ausnahme: Nach sauren Getränken oder Speisen sollte nicht sofort geputzt werden, weil die Säure den Schmelz geringfügig anlöst. Stattdessen mit dem Putzen ein bis zwei Stunden warten, bis sich der Zahnschmelz remineralisiert hat.
  • Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder einer Interdentalbürste täglich reinigen. Dort bildet sich sonst langfristig Karies.
  • Fluoridhaltige Zahnpasta verwenden. Fluoride härten den Zahnschmelz und schützen vor Karies. Einmal wöchentlich kann zusätzlich ein fluoridhaltiges Gel aufgetragen werden.
  • Die Zähne nicht zu kräftig putzen. Das kann Zahnfleisch und Zahnhälse schädigen. Eine mittelharte Zahnbürste ist ideal.
  • Zahnbürste aller sechs Wochen erneuern.
  • Zahnpflege für unterwegs: Ein zuckerfreier Kaugummi reinigt mechanisch und regt den Speichelfluss an, die für die Zähne schädliche Säure wird neutralisiert.

Zahnarzt: regelmäßig zur Kontrolle

Zahnfleischentzündungen, sich zurückbildendes Zahnfleisch, Schmerzen an Zähnen oder im Kiefer sollten immer ernst genommen werden. Oft lassen Schmerzen zeitweise wieder nach, obwohl die Ursache nicht beseitigt wurde. Der regelmäßige Zahnarztbesuch ist deshalb ein Muss. Nur der Experte erkennt Probleme und kann wirksam gegensteuern. Bei älteren Füllungen kann es zum Beispiel notwendig sein, diese zu erneuern, weil sie defekt sind oder neue Karies hinzugekommen ist. Freiliegende Zahnhälse bei Parodontose führen oft zu Schmerzen bei der Berührung mit Heißem oder Kaltem. Auch in diesem Fall kann der Zahnarzt helfen.

Ernährung: Teil der Zahnpflege

In der täglichen Hektik bleibt die gesunde Ernährung oft auf der Strecke. Hier ein fettiger Snack, da eine süße Kalorienbombe – das mögen unsere Zähne nicht. Eine gesunde Ernährung mit rohem Gemüse und Vollkornbrot ist nicht nur für unseren gesamten Organismus wichtig, sondern auch für unsere Zähne. Denn Lebensmittel, die uns zum Kauen zwingen, kräftigen auch den ganzen Zahnhalteapparat. Generell gilt: Lieber einmal am Tag den Heißhunger auf Süßes richtig stillen, als den ganzen Tag über immer wieder Süßigkeiten naschen. 

Gefahr für die Zahngesundheit: Rauchen und Medikamente

Rauchen ist nicht nur ungesund, es greift auch massiv den Zahnhalteapparat an. Nikotin bewirkt eine Mangeldurchblutung des Zahnfleisches. Es ist dadurch entzündungsgefährdeter und zieht sich bei dauerhaften Entzündungen zurück. Die Stabilität der Zähne kann verloren gehen. Hinzu kommen als unschöne Begleiterscheinungen gelbe Verfärbungen der Zähne und Mundgeruch.

Auch regelmäßig einzunehmende Medikamente können die Zähne angreifen. Deshalb immer Medikamente mit Wasser einnehmen und bei regelmäßigen Gebrauch anschließend die Zähne putzen.

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